Windmacher
Interaktive Medieninstallation • 2007
In den Strukturen der Medien, der Politik und der Wirtschaft gilt der Ausdruck »Wind machen« als gängige Bezeichnung für eine überzogene Handlungsweise der Informationsvermittlung, die sich häufig auf negative Weise als Propaganda darstellt, welche zu einer Bewusstseins- und Einstellungsveränderung innerhalb der Gesellschaft führen kann.
Angelehnt an die Metapher des »Wind machens« entstand die Installation Windmacher. Durch Pusten des Windrades wird der Betrachter selbst zum Akteur und damit Teil der Informationsmaschinerie – Informationen werden schneller verbreitet, die Geschwindigkeit der Maschine erhöht sich, Einstellungen werden beeinflusst.
Entwickelt mit Processing und Arduino.